Wie das KBZ Zug mit Centry Labs seinen ersten KI-Zertifikationslehrgang aufgebaut hat

KI-Weiterbildung, die im Alltag ankommt.

Kunde

Kaufmännisches Bildungszentrum Zug

Branche

Öffentliche Hand und Non-Profit

Grösse

250+

Aus- und Weiterbildungs-Teilnehmende pro Jahr

1'700

Ausgangslage

Das Kaufmännische Bildungszentrum Zug begleitet jährlich rund 1'000 Lernende in der Grundbildung und 700 Teilnehmende in der Weiterbildung. Wer am KBZ einen Kurs besucht, erwartet fundierte Inhalte und klare Abschlüsse, kein Schnellprogramm.

Viele KI-Angebote auf dem Markt sind entweder zu technisch für Führungskräfte ohne IT-Hintergrund oder zu oberflächlich für den echten Einsatz im Berufsalltag. Das KBZ Zug wollte ein eigenes, zertifiziertes Programm mit echter Kompetenztiefe und einem Abschluss, der etwas bedeutet.

Fakten zum Projekt

Der Zertifikationslehrgang «KI in Business» ist ein durchgeplantes Weiterbildungsprogramm mit klarem Kompetenzrahmen, das Führungskräften und Fachpersonen aus der Praxis heraus KI-Kompetenzen vermittelt.

72

Lektionen

9

Handlungskompetenzbereiche, von KI-Grundlagen bis KI-Strategie

1

Erster KBZ-spezifischer KI-Zertifikationslehrgang

Das Projekt: Konzeption des Zertifikationslehrgangs «KI in Business»

Centry Labs wurde beauftragt, den Lehrgang von Grund auf zu entwickeln. Das bedeutete: Keine Vorlage übernehmen, kein bestehendes Kursprogramm anpassen. Der Lehrgang wurde in enger Zusammenarbeit mit dem KBZ Zug neu konzipiert, der Kompetenzrahmen definiert, die Lernziele ausgearbeitet und die Modulstruktur aufgebaut.

Das Resultat ist ein Zertifikationslehrgang in zwei Stufen. Die Grundlagenmodule (A bis D) legen das Fundament: KI-Grundlagen und Chancen für Unternehmen, Governance und Recht in der KI-Praxis, Prompting und Produktivität in Text, Bild und Daten sowie Automatisierung und Low-Code-Lösungen. Wer das abschliesst, hat ein klares Verständnis davon, wie KI funktioniert, wo sie helfen kann und wo die Grenzen und Risiken liegen.

In den Spezialisierungsmodulen (E bis I) wählen Teilnehmende, wo sie vertiefen wollen: KI im Marketing, im Vertrieb und Kundenservice, im Personalwesen, im Finanzwesen oder in der Unternehmensstrategie. Die Module sind einzeln buchbar oder als Gesamtpaket – das schafft Flexibilität für unterschiedliche Berufsbilder und Vorkenntnisse.

Der Kurs setzt auf 9 Präsenztage (rund 72 Lektionen) plus 16 bis 20 Stunden Selbststudium. Zertifiziert wird in zwei Schritten: nach den Grundlagenmodulen und nach den Spezialisierungsmodulen. Wer den gesamten Lehrgang besteht, erhält den KBZ Zertifikatskurs «KI in Business Professional».

Die Rolle von Centry Labs

Centry Labs hat das gesamte KI-Lehrgangskonzept entwickelt: Den didaktischen Rahmen, den Handlungskompetenzplan mit neun Bereichen und insgesamt über 40 konkreten Lernzielen, die Modulstruktur, die Abschlusslogik sowie die Kursunterlagen in digitaler Form (Folien, Worksheets, Checklisten, Canvas-Vorlagen). Dabei war die enge Abstimmung mit dem KBZ Zug entscheidend: Didaktik, Inhalte, Struktur und Lernziele wurden iterativ gemeinsam abgestimmt und durch die Bildungsleitung formal abgenommen.

In die Entwicklung sind Erfahrungen aus KI-Schulungsprogrammen für KMU und öffentliche Einrichtungen eingeflossen. Das macht einen Unterschied: Wer weiss, wo Führungskräfte und Fachpersonen im betrieblichen Alltag wirklich feststecken, entwickelt andere Lernziele als jemand, der KI aus rein technischer Perspektive denkt. Der Kurs spricht keine Entwickler an, sondern Menschen, die KI nutzen wollen, ohne komplizierte und aufwändige Codes schreiben zu müssen.

Ein Meilenstein – und ein Startschuss

Mit dem Zertifikationslehrgang «KI in Business» baut das KBZ Zug sein KI-Weiterbildungsangebot gezielt aus: Als erster KBZ-spezifischer Zertifikationslehrgang zu diesem Thema ergänzt er das bestehende Angebot um ein praxisnahes, eigenständiges Format mit klarem Kompetenzrahmen und anerkanntem Abschluss.

Das bedeutet auch: Das KBZ Zug positioniert sich als Weiterbildungsinstanz, die auf Veränderungen am Arbeitsmarkt mit fundierten Angeboten reagiert. Die Zusammenarbeit mit Centry Labs hat dabei ermöglicht, externes KI-Know-how und didaktische Erfahrung direkt in ein massgeschneidertes Programm zu überführen, das zu den Ansprüchen und der Identität des KBZ passt.

Was dieser Entscheid wirklich bedeutet

Eine Bildungsinstitution, die einen neuen Zertifikationslehrgang lanciert, trifft keine leichte Entscheidung. Das Programm muss didaktisch halten, was es verspricht, den Marktbedürfnissen gerecht werden und zum Publikum passen. Das KBZ Zug hat das Thema KI nicht als Trend behandelt, der sich von selbst erledigt. Zusammen mit Centry Labs wurde ein Kurs aufgebaut, der das KI-Know-how eines spezialisierten Beratungsunternehmens mit der Bildungskompetenz und dem Qualitätsanspruch des KBZ verbindet.

«Was mich am KI-Zertifikationslehrgang von Centry Labs überzeugt hat, war der konsequente Praxisfokus. Der Kurs stellt nicht die Technologie in den Mittelpunkt, sondern die Menschen, die damit arbeiten müssen. Genau das ist es, was unsere Teilnehmenden brauchen: KI-Kompetenzen, die sie am nächsten Tag in ihrem Unternehmen einsetzen können.»

Alex Enzmann, Leiter Weiterbildung & Prorektor, Kaufmännisches Bildungszentrum Zug

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Centry Labs bietet bewährte KI-Weiterbildungslösungen für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Bildungsinstitutionen.

Roger Thalmann
Managing Partner
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Warum Bildungsinstitutionen bei KI-Weiterbildung besondere Anforderungen haben

Wer als kaufmännische Bildungsinstitution ein KI-Programm lanciert, steht vor einem Spannungsfeld: Das Angebot muss zugänglich genug sein für Personen ohne Technikstudium, gleichzeitig aber substanziell genug, um einen anerkannten Abschluss zu rechtfertigen. Oberflächlich ist kein Argument für ein Zertifikat.

Dazu kommt das Thema Glaubwürdigkeit: Wer am KBZ eine Weiterbildung macht, erwartet Inhalte, die in zwei Jahren noch relevant sind und nicht von der nächsten Tool-Generation überholt werden. Das Konzept setzt deshalb auf Handlungskompetenzen statt auf einzelne Tools. Wer versteht, wie Prompting funktioniert und warum Governance in der KI-Praxis nicht optional ist, bleibt auch dann kompetent, wenn sich die Tools verändern.

Was wirklich gelang und was nicht

Der Aufbau eines vollständig neuen Lehrgangs ist kein schnelles Unterfangen. Das Konzept hat mehrere Iterationen durchlaufen. Das ist keine Ausnahme bei einem Programm dieser Tiefe, es ist normal. Was entscheidend ist: Die inhaltliche Qualität wurde nicht auf Kosten des Timings geopfert.

Was gut gelang: Die Verknüpfung von Grundlagenverständnis und konkreten Anwendungsfällen. Der Kurs zwingt die Teilnehmenden nicht dazu, zuerst Theorie zu lernen und dann irgendwann in der Praxis zu landen. Beides läuft von Anfang an parallel.

Wie Centry Labs Organisationen und Bildungsinstitutionen mit gezielten Schulungsprogrammen begleitet

Wenn eine Organisation ein KI-Programm aufbauen will, bringt Centry Labs das nötige Know-how für beide Seiten mit: das didaktische Verständnis für Weiterbildungsformate und die operative Erfahrung aus dem KI-Einsatz in der Praxis. Die Zusammenarbeit mit dem KBZ Zug zeigt, wie das in der Praxis aussieht: Externe KI-Kompetenz trifft auf bewährte Bildungsqualität. Was dabei entsteht, ist kein Standardkurs, sondern ein Programm, das zur Institution, ihrer Zielgruppe und ihrem Anspruch passt.

Fazit

Der KBZ-Zertifikationslehrgang «KI in Business» zeigt, wie ein praxisnaher KI-Kurs aufgebaut sein sollte: nicht als Schnellkurs mit Tool-Fokus, sondern als strukturiertes Programm mit klaren Kompetenzzielen, echter Tiefe und einem Abschluss, der etwas bedeutet.

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Miguel Schweiger und Roger Thalmann - Beratung für Digitale Transformation und KI

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