Das Projekt: Evaluation, Implementation und Enablement in zwei Phasen
Centry Labs hat Ardo medical AG in zwei aufeinander aufbauenden Phasen begleitet.
Phase 1 begann mit einer strukturierten Plattform-Evaluation. Centry Labs analysierte passende KI-Lösungen in einer Nutzwertanalyse entlang acht gewichteter Kriterien: Benutzerfreundlichkeit, Microsoft-365-Integration, Modellqualität, Kosten, Datenschutz, Agentic AI, Support und Zukunftssicherheit. Für Ardo ausschlaggebend war eine Kombination aus Faktoren: Datenschutz mit Server in der Schweiz bzw. der EU, Modellfreiheit (modellagnostisch), Kostentransparenz für ein KMU-Budget und die Fähigkeit, eigene KI-Agenten sowie KI-Workflows zu betreiben.
Auf dieser Grundlage übernahm Centry Labs die vollständige Implementation der passenden KI-Lösung: Workspace-Einrichtung, Benutzer-Accounts, Berechtigungen und Sicherheitseinstellungen, Integrationen mit der bestehenden Tools sowie die Entwicklung von vier massgeschneiderten KI-Agenten, die direkt auf die Bedürfnisse des Ardo-Teams zugeschnitten wurden. Der IT-Verantwortliche von Ardo medical AG wurde umfassend geschult und mit Ressourcen ausgestattet, um die Plattform selbständig zu bewirtschaften.
Phase 2 brachte das gesamte Management-Team für einen umfassenden KI-Workshop mit Management Fokus zusammen. Ziel war nicht nur Wissen vermitteln, sondern konkretes Handeln ermöglichen: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer verliess den Workshop mit einem persönlichen KI-Profil, identifizierten Quick-Win-Use-Cases für die eigene Rolle und einem klaren Bild, wie KI-Adoption in der Organisation weiter vorangetrieben und verankert werden kann.
Die Rolle von Centry Labs
Centry Labs hat nicht einfach eine Software eingeführt. Der Ausgangspunkt war die Frage, was Ardo medical AG wirklich braucht: sicher, pragmatisch und mit Blick auf das gesamte Unternehmen. Das begann mit der unabhängigen Plattform-Evaluation und endete mit einem befähigten Management-Team und einem IT-Verantwortlichen, der die Plattform eigenständig weiterentwickeln kann.
Im Workshop selbst hat Centry Labs das Management nicht mit Theorie überladen. Der Schwerpunkt lag auf dem Doing: eigene Rollen- und Unternehmensprofile aufsetzen, mit KI-Agenten arbeiten, konkrete Quick Wins für den eigenen Arbeitsalltag identifizieren. Dieser Hands-on-Ansatz war bewusst gewählt: KI-Adoption funktioniert nur dann, wenn die Nutzung direkt im Alltag spürbar wird.
Ein Meilenstein und ein Startschuss
In den ersten drei Monaten nach der Implementation zählte die Plattform bereits 1'145 KI-Interaktionen. Die vier entwickelten Agenten werden regelmässig genutzt: Der Ardo Profilarchitekt unterstützt beim Aufbau strukturierter Kontexte, der Ardo Quickwin-Finder hilft dabei, neue Einsatzmöglichkeiten zu identifizieren, der Prompt-Coach verbessert die Qualität der KI-Anfragen, und weitere Agenten decken spezifische Unternehmensbedürfnisse ab.
Diese Zahlen sind keine Selbstverständlichkeit. Die meisten KI-Implementierungen scheitern nicht an der Technologie, sondern an der Adoption. Dass das Ardo-Management-Team nach dem Workshop tatsächlich aktiv geblieben ist, zeigt, dass der Einstieg richtig aufgesetzt wurde.